Pressebericht zum Nahversorgertag Bad Griesbach

 

 

Über 170 Teilnehmer fanden sich am 21. und 22. November 2015 zur 1. Nahversorgertagung im niederbayrischen Bäderdreieck ein. Eingeladen waren Um´s Eck Kaufleute und Dorfläden unter bürgerschaftlicher Regie der Markant-Großhandlungen Handelshaus Rau in Pfarrkirchen, LHG Eibelstadt und der Firma Utz aus Ochsenhausen

Stefan Rau, verantwortlicher Geschäftsführer vom Handelshaus Rau in Pfarrkirchen, begrüßte als Gastgeber die Kaufleute sowie die Kollegen und die Vertriebsmannschaft der drei Großhandlungen.

Der erste Abend diente der Unterhaltung und dem gegenseitigen Kennenlernen und fand in der bekannten Erlebnisgastronomie Haslinger Hof in Bad Füssing statt.

Nach der offiziellen Begrüßung am Sonntagfrüh durch Stefan Rau führte Rainer Utz, Geschäftsführer der Firma Utz, in das Tagungsprogramm ein. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen eingeteilt, um dann abwechselnd an zwei Workshops teilzunehmen. Im Workshop 1 wurden die Teilnehmer rund um das Thema Kaffee ausführlich informiert. Neben Produkt- und Hintergrundinformationen wurden die neuesten Kaffee-Trends vorgestellt. Der Workshop 2 befasste sich mit den Themen Wein und Käse. Ein Sommelier des deutschen Weininstituts kredenzte fünf ausgesuchte Weine und eine Käsefachberaterin reichte den passenden Käse zur Verkostung dazu.

Nach dem Mittagessen folgte ein spannender Vortrag von Alexander Huber, einem der bekanntesten und besten Extrembergsteiger der Welt. Zusammen mit seinem Bruder Thomas sind sie international bekannt als die „Huber Buam“. Die Spannung seiner Ausführung übertrug sich auf alle Zuhörer, die ihm mit größter Aufmerksamkeit lauschten. Er brachte den anwesenden Zuhörern in beeindruckender Art und Weise nahe, wie man seine Ziele mit Willen, Motivation und der Unterstützung durch den richtigen Partner erreichen kann.

Zuletzt gingen die drei Großhandlungen in einen kleinen Wettstreit. Jeweils ein Kunde der Großhandlungen stellte eine Marketingidee vor. Wer den lautesten Applaus geerntet hat, wurde zum Sieger gekürt und mit einem Warenscheck in Höhe von 500 € belohnt. Der Um´s Eck aus Aalen-Ebnat mit seiner Marketingidee „Dorfladenfest“ ging als Sieger aus diesem kleinen Wettbewerb hervor.

Zum Ende der sehr gelungenen und von allen Seiten sehr gut aufgenommenen Veranstaltung fasste Herr Utz die Themen des Tages nochmals zusammen, bedankte sich bei allen Teilnehmern sowie der Firma Rau als Gastgerber und stimmte die Gäste auf die nächste Veranstaltung ein: diese wird die Firma Utz als Gastgeber im Frühjahr 2017 in Ulm ausrichten

 

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 Herr Stefan Rau begrüßte als                                                               Rainer Utz, Geschäftsführer der Firma Utz,

Gastgeber die Teilnehmer.                                                                     führte in das Tagungsprogramm ein.

 

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 Die Repräsentanten der drei Großhandlungen Rau, LHG und Utz.

 

2015 11 22-Nahversorgertag 3 neu  Die ganze Truppe.

 

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 Frau Grieser (l.) und Frau Traub (r.) vom Dorfladen in Ebnat stellten ihre Werbeidee vor.

 

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 Die Vorstellungen wurden aufmerksam verfolgt.

 

 

 

 

 



LHG präsentiert Dorfladen Konzept im Rahmen des Viehmarktes im neuen Dorfladen in Wettringen

Am Samstag, 05.03.2016 fand der jährliche Viehmarkt in Wettringen statt.

Zahlreiche Aussteller boten ihre Waren und Dienstleistungen rund um den Marktplatz und im Rohbau des neuen Dorfladengebäudes in Wettringen an.

Ausgestellt wurden land- und forstwirtschaftliche Technik, Kunstgewerbe, Bekleidung, Spielwaren und natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Auch die LHG stellte im Dorfladengebäude ihr Dorfladenkonzept vor und sensibilisierte die Bevölkerung auf den entstehenden Dorfladen.

Es wurden zahlreiche Gespräche rund um das Thema Dorfladen geführt.

 

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Dorfladenberater Uwe Haupftfleisch und Vertriebsassistentin Tanja Schmitt, Frau Kopp, die zukünftigen Marktleiterin des Dorfladens mit einem Besucher des Viehmarktes

„ Was lange währt, wird endlich gut“, stellte Bürgermeister Udo Siegel in seiner Ansprache zur Neueröffnung des Dorfladens Rossach fest.

Nach langer Vorbereitungszeit können die Rossacher stolz auf Ihren neuen Dorfladen sein, der nicht nur als Einkaufsstätte, sondern auch als Kommunikationsmittelpunkt dienen soll.

Im 108 Quadratmeter großen, hellen Verkaufsraum werden rund 2000 Artikel des täglichen Bedarfs zum Verkauf angeboten.

Neben zahlreichen regionalen Artikeln, darunter auch Fleisch- und Wurstwaren sowie Backerzeugnisse, wird ein umfangreiches Sortiment an Handelswaren geboten.

Zusätzlich ist eine Postagentur integriert – ob für den Kauf von Briefmarken, oder das Aufgeben von Paketen – alles kann am Ort erledigt werden.

Auch zu einem kleinen „Plausch“ im Dorfladen-Cafe wird eingeladen.

Der Ansturm am Eröffnungstag war gigantisch. Nach dem offiziellen Teil der Eröffnung und dem Durchschneiden des roten Bandes durch Bürgermeister Udo Siegel und Geschäftsführer Wolfdietrich Fäcks, strömten sofort zahlreiche Besucher in den Laden und tätigten Ihre Einkäufe.

Auf eine erfolgreiche und weiterhin gute Zusammenarbeit!

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           Geschäftsführer Wolfdietrich Fäcks und Dorfladenberater Uwe Hauptfleisch

 

 

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Dorfladenberater Uwe Haupffleisch und das Verkaufsteam des Dorfladens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am Montag, den 01.02.2016 feierte der Dorfladen in Gräfendorf „Unser Lädle“ seinen 4. Geburtstag.

 

Nach Schließung des letzten Einkaufsmarktes in Gräfendorf nahmen Bürgermeister Alfred Frank und der Gemeinderat 2011 einen eigenen Dorfladen in Angriff.

Alle Beteiligten wirkten mit viel Engagement und Herzblut im Vorfeld mit, sodass der Dorfladen dann am 01.02.2012 an den Start gehen konnte.

 

Der Erfolg des Dorfladens ist neben dem Einkaufsverhalten der Bevölkerung vor allem dem kundenfreundlichen Verkaufsteam des Dorfladen zu verdanken.

Das ganze Team setzt sich mit Herzblut für „ihren Dorfladen“ ein – geht nicht, gibt´s nicht und was nicht passt, wird passend gemacht…

Mit immer neuen Aktionen und Attraktionen bietet das Team den Gräfendorfern nicht nur die Möglichkeit des Einkaufens, sondern auch einen Kommunikationsmittelpunkt im Dorf. Ob Aktionen zu Fasching, Weihnachten, ob Malwettbewerb für die Kinder oder auch einen saisonalen Blumenverkauft – den Gräfendorfern wird alles geboten!

 

Die LHG sagt DANKE für die 4 Jahre tolle Zusammenarbeit!

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Reicheneck hat wieder einen Dorfladen

Nahversorgung - In Reicheneck gibt es seit Samstag wieder einen Nahversorger. Er ist genossenschaftlich geführt

REUTLINGEN-REICHENECK. Fast sieben Jahre ist es her, dass der letzte Reichenecker Lebensmittelladen geschlossen werden musste, weil er sich für den Betreiber nicht mehr gelohnt hat. Seit vergangenem Samstag gibt es einen Nachfolger: Der genossenschaftlich geführte Dorfladen im Erdgeschoss des Rathauses wurde mit einem kleinen Fest eröffnet und bietet jetzt den Reicheneckern die Möglichkeit, dort von Montag bis Samstag einzukaufen. 31 Stunden ist geöffnet, mehrere Hundert Artikel, viele in Bioland- oder Demeterqualität, werden angeboten.

»Der Laden lebt von seinen Kunden«

 
Was erst am 17. Dezember des vergangenen Jahres im Handelsregister beim Stuttgarter Amtsgericht mit der Nummer 720127 eingetragen wurde, ist ein Projekt, für das sich die Reichenecker jahrelang ins Zeug gelegt haben. Jetzt dürfen sie endlich einen Verkaufsladen betreiben und unterhalten. Der »Handel, das Kommissions- und Vermittlungsgeschäft mit für den Verbrauch erforderlichen Waren, Güter und Dienstleistungen« ist ihnen jetzt ausdrücklich erlaubt. So steht’s staubtrocken im Register, ohne dass damit nur annähernd beschrieben wäre, wie viel dieser Laden den Bewohnern der Teilgemeinde bedeutet.

Dass sich die Eröffnung immer wieder verzögert hat, ist dem hohen Aufwand geschuldet, der notwendig war, um alles in trockene Tücher zu bekommen. Fast drei Jahre dauerte es von der Idee bis zu ihrer Umsetzung. Erschwerend kam hinzu, dass der Genossenschaftsverband Baden-Württemberg dem Dorfladen wegen mangelnder finanzieller Perspektive eine Absage erteilte.

Das sah der Genossenschaftsverband Hamburg offensichtlich anders, der sich unter anderem durch die Berichterstattung im Reutlinger General-Anzeiger von der Tragfähigkeit des Konzepts habe überzeugen lassen, sagte am Samstag Bezirksbürgermeister Willi Igel.

155 »Genossen« haben bislang 213 Anteile gezeichnet, mehr als 20 000 Euro seien zusammengekommen – also in etwa das vom Stuttgarter Planungsbüro Reschl und Höschele errechnete notwendige Gründungskapital. Bezirksgemeinderäte, Bürger und Stadtplanungsstudentinnen sind schon 2014 von Tür zu Tür gegangen und haben für das Projekt geworben, dessen Überleben jetzt von zwei wesentlichen Faktoren abhängt: Einerseits braucht es ausreichend ehrenamtliche Helfer, die sich beispielsweise um die Warenbeschaffung, die Buchhaltung, den Verkauf oder das Putzen kümmern. 40 haben sich allein in Verkaufsteams eingetragen, sagte Vorstand Martin Kalkhof (Stellvertreter sind Henning Kästner und Michael Schick, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Hartmut Grass, sein Stellvertreter ist Jörg Kinkel, Schriftführer ist Bernhard Richters).

Andererseits haben es die Reichenecker selbst in der Hand, ob der Laden eine Zukunft hat. Denn auch ein genossenschaftlich geführtes Unternehmen unterliegt den Gesetzmäßigkeiten der freien Marktwirtschaft. Ohne ausreichend Umsatz ist selbst ein ehrenamtlich betriebener Dorfladen nicht lange überlebensfähig. »Der Laden lebt von seinen Kunden«, sagte Martin Kalkhof, der in dieser Einschätzung von Alexander Kreher Unterstützung erhielt.

»Schon um 8 Uhr gab es eine lange Schlange«

 

Reutlingens Finanzbürgermeister war ebenfalls zur Eröffnung gekommen, »weil dieses Projekt Modellcharakter hat«. Für die Verwaltung sei es »keine Frage« gewesen, sich zu engagieren. So werden beispielsweise die Räume mietfrei zur Verfügung gestellt, weil das Rathaus, wo der Laden untergebracht ist, sowieso im Besitz der Stadt ist. Schulden hätten jedenfalls keine gemacht werden müssen, sagte Willi Igel, der dies auch für die Zukunft ausschloss. Anders formuliert: Der Dorfladen muss sich selbst tragen, sonst wird er wieder geschlossen.

Der Ansturm am Samstag macht allerdings Mut. »Schon zur Eröffnung um 8 Uhr gab es eine lange Schlange«, sagte Martin Kalkhof. Zwei Stunden später waren die Eier ausverkauft. Nachschub, der zukünftig im Waaghäusle deponiert wird, muss also schnellstmöglich herangeschafft werden.

Ob der Reichenecker Dorfladen auch für andere Reutlinger Stadtteile eine Alternative ist, bleibt abzuwarten. Die Bezirksbürgermeister Wolfgang Heusel aus Degerschlacht, Erich Fritz aus Sickenhausen und Friedel Kehrer-Schreiber aus Bronnweiler haben sich am Samstag schon mal unter die Gratulanten gemischt. Und ein bisschen neidisch haben sie schon geschaut. (GEA)

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        Die Eröffnung des Dorfladens lockte zahlreiche Besucher an.

 

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Hier findet man alles was das Herz begehrt.

Quelle: Reutlinger Generalanzeiger, Andreas Dörr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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